Kakteen und andere Sukkulenten
Startseite / Pflanzenschäden / Sonnenbrand

Sonnenbrand


Pflanzen besitzen Schutzmechanismen, die sie vor zu hoher Lichtintensität schützen. Die Photosynthese wandelt jeden Lichtstrahl, durch das in den Pflanzen enthaltene Chlorophyll, hundertprozentig in Energie um. Bei zu viel Sonnenlicht würde die Pflanze also verbrennen, wenn sie sich nicht schützen würde.
Aber wie schützen sich Pflanzen vor Sonnenbrand? Sie müssen also die überschüssige Energie irgendwie loswerden, um nicht zu „verbrennen“. Sobald die Sonne zu stark einstrahlt, beginnt sich die Chlorophyllzusammensetzung zu ändern. In nicht vorstellbar kurzer Zeit verbindet sich das grüne Chlorophyll mit orangenem Karotinoid. Sie stellen nun ein eigenes Molekül dar. Chlorophyll, das die Eigenschaft hat Energie für ganz kurze Zeit zu speichern, wandelt durch die eingegangene Verbindung die Energie in Wärme um. Hierfür verantwortlich ist das Karotinoid. Lässt die Sonneneinstrahlung nach, so trennen sich die beiden Moleküle wieder und Pflanze wird mit Energie versorgt.
Jedoch sollte man einiges beachten, denn es kann trotzdem zum Sonnenbrand kommen.

  1. Niemals bei größter Hitze zur Mittagszeit gießen!
  2. Vermeide, dass die Blätter beim Wässern nass werden!
  3. Stelle Pflanzen, die drinnen überwintert haben nicht sofort direkt in die Sonne, sondern zuerst an einen halbschattigen Platz und dann erst in die pralle Sonne!