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Litchi

Litchi


Litchis Litchikerne

Anbaugebiete:

Ursprünglich wurde der Litchibaum (litchi chinensis) im südlichen China kultiviert. Dort wuchs er vor allem in Fluss- und Küstennähe. Heute wird er hauptsächlich im tropisch bis subtropischen Asien angebaut.

Wuchs:

Die Litchi wächst in ihrer Heimat an einem großen Baum mit einem glatten Stamm. Dieser hat schmale, glänzende ca. 10cm lange Fiederblätter. Neu gebildete Blätter sind leicht rötlich gefärbt. Später bildet er an den Rispen viele gelbweiße Einzelblüten.

Standort:

Im Sommer kann man sie nach draußen direkt in die Sonne stellen. Befindet sie sich in einem Gewächshaus mit Glasplatten, sollte die Litchi leicht schattig gestellt werden, um sie vor Verbrennungen zu schützen. Im Winter stellt man die Litchipflanze hell und kühl und hält ihr Substrat möglichst trocken.

Anzucht:

Stecke die ca. 20- 25mm langen dunkelbraunen Kerne in humose Erde. Ein schattiger Ort mit ca. 25ºC ist ideal für die Keimung. Das Pflanzsubstrat sollte immer feucht gehalten werden. Nach 2- 4 Wochen erkennt man den ersten Trieb. Ist sie gekeimt, stellt die Litchi immer noch große Ansprüche und ist daher schwer zu kultivieren.

sehr junge Litchipflanze

Substrat:

Das Substrat sollte Lehm, Sand und humus enthalten, so dass das Substrat wasserdurchlässig ist. So kann die Gefahr der Staunässe gesenkt werden.

Gießen:

Im Sommer benötigt sie viel Wasser und im Winter will sie nur wenig Feuchte. Sehr nass will sie es aber auf keinem Fall.
Tipp: Lassen Sie die Erdoberfläche immer wieder abtrocknen und gießen Sie erst dann wieder.
Das Abwerfen der Blätter und braun werden der Blattspitzen deutet auf eine falsche Bewässerung hin. Ideales Gießwasser ist kalkfrei oder Regenwasser.

kranke Blätter

Düngen:

Während der Wachstumsphase düngt man einmal im Monat.

Fruchtbildung:

Die Früchte sind ca. 3,5cm groß und haben milchigweißes Fruchtfleisch, das von einer harten, rötlich gefärbten Schale umgeben ist. Bei uns in Westeuropa erfolgt keine Fruchtbildung.

Litchipflanze